V - von Verschlüsselung bis Volltextsuche
Verschlüsselung
Siehe auch:
Virus
Vorsätzlich erstelltes Programm, das auf einem „infizierten" Rechner große Schäden anrichten kann und soll. Dabei kann Software zerstört oder die komplette Festplatte gelöscht werden, oder der Rechner wird für den. Viren gelangen über Speichermedien, beim Download von Programmen aus dem Internet, oder beim Öffnen angehängter E-Mail-Dateien auf die Festplatte. Zum Schutz vor Viren sollten daher Anti-Viren-Programme verwendet werden.
Virenscanner
Siehe auch:
Viral Marketing
Eine Werbeform, die vor allem darauf setzt, dass sich eine Werbekampagne „virusartig" durch Mund-zu-Mund-Propaganda ausbreitet. Zu diesem Zweck werden gezielt in sozialen Netzwerken wie Internetblogs und Webforen Hinweise gestreut, mit der Absicht, dass diese aufgegriffen und weiterverbreitet werden. Um diesen Effekt zu fördern, werden direkte Hinweise auf das Produkt meist am Anfang der Kampagne verrätselt und erst im Verlauf der Werbemaßnahme konkretisiert.
Vorteile von viralen Kampagnen sind, dass zu ihrer erfolgreichen Durchführung oft wesentlich geringere Budgets erforderlich sind als bei anderen Werbemaßnahmen und die Wirkung sehr nachhaltig sein kann. Nachteile sind, dass sich die Wirkung meist erst nach dem verhältnismäßig langen Zeitraum von mehreren Monaten einstellt und der Einsatz von Viralkampagnen ein hohes Risiko darstellt, weil die Wirkung und die Akzeptanz beim Kunden nur schwer vorhersehbar sind. Eines der ersten Beispiele für eine erfolgreiche Viralkampagne im Internet war die „Supergreg"-Kampagne für Lee-Jeans im Jahr 2000.
Videocast
Blubb
VoD (Video-on-Demad)
(engl. „Film auf Abruf") Das individuelle Bestellen und Ansehen von Spielfilmen oder anderen Sendungen wird oft auch als „virtuelle Videothek" bezeichnet und meist als kostenpflichtiger TV-Service angeboten (vgl. Pay-per-View). Auch im Internet gibt es mittlerweile ein wachsendes Angebot an VoD-Inhalten, die mittels Streaming-Technologie realisiert werden.
Diese Angebote richten sich v.a. an Breitband-Nutzer, die über eine schnelle Internetanbindung verfügen.
VoIP (Voice over Internet Protocol)
Verfahren zur Sprachübermittlung über das Internet.
Siehe auch:
Voice Portal
Blubb
Voice XML
basierend auf der vom W3C-Konsortium festgelegten Beschreibungssprache XML lassen sich durch Voice XML auf einer Webplattform Sprachfunktionen und -dienste abbilden, bei der die Ein- und Ausgabe von Sprache durch angeschlossene Telefontechnik möglich ist. Ein wesentlicher Vorteil dieser Technologie ist, dass eine größtmögliche Kompatibilität zu anderen webbasierten Diensten besteht.
Vollbild
Bei der Herstellung klassischer Kinofilme wurden im Gegensatz zu Fernsehtechnik komplette Bilder (Vollbilder) aneinander gereiht um bewegte Bilder zu erzeugen. Aufgrund technischer Beschränkungen griff die Rundfunkindustrie jedoch auf die Verwendung von Halbbildern zurück.
Volltextsuche
Die Volltextsuche ermöglicht es, in großen Textmengen innerhalb kürzester Zeit einen gesuchten Begriff zu finden. Internet-Suchmaschinen arbeiten mit diesem Verfahren. Bei einer Anfrage wird jede Seite, die den gesuchten Begriff beinhaltet, angezeigt. Bei sehr allgemeinen Stichworten werden daher auch tausende Treffer geliefert. In der Regel ist es daher sinnvoll, die Suche auch hier mit Kombinationen von mehreren Stichworten genauer zu spezifizieren und einzugrenzen.
Siehe auch:
VRML (Virtual Reality Modeling Language)
ist eine Beschreibungssprache für 3D-Objekte u. Szenen mit deren Ausleuchtung und Animation, die ursprünglich als Standard für das Internet entwickelt wurde. Da viele Anwendungen für die Erstellung und Verarbeitung von 3D-Objekten VRML-Dateien zum Import und Export von VRML-Dateien in der Lage sind, hat sich das Format auch für den Austausch von 3D-Modellen bzw. -szenen etabliert.
VRML-Darstellungen werden vom Computer in Echtzeit generiert, deshalb stellt die Darstellung dieser Formate höhere Anforderungen an die Rechner-Hardware, insbesondere an Grafikkarte und Prozessor. VRML-Dateien sind an ihrer Dateierweiterung „.wrl" erkennbar und lassen sich in einem Texteditor öffnen bzw. erstellen.
Voting
(engl. für „Abstimmung") ist ein Angebot, bei dem Nutzer über eine Website oder über das Telefon bei einer Abstimmung teilnehmen können.
VUI (Voice User Interface)
(engl. für „sprachgesteuerte Benutzeroberfläche")
Vergleichbar mit dem GUI jedoch akustisch, handelt es sich beim Voice User Interface ebenfalls um eine Schnittstelle zwischen einem Nutzer und einem technischen Dienst. Typisch für das VUI ist, dass zunächst eine akustische Übersicht übermittelt wird und dann eine zeitliche Abfolge von Optionen angegeben werden, aus denen die Auswahl erfolgen kann. Die Auswahl durch den Nutzer kann dabei ebenfalls akustisch (durch Spracherkennung) oder durch Tastendruck über die Telefon-Tastatur erfolgen. Wichtig für die Benutzbarkeit ist ein Dialog-Design, welches berücksichtigt, dass im menschlichen Kurzzeitgedächtnis nur eine sehr begrenzte Menge an Schritten und Auswahlmöglichkeiten aufgenommen werden können.