S - von SDSL bis Suchmaschine
SDSL (Synchronic Digital Subscriber Line)
Im Gegensatz zu ADSL werden bei dieser DSL-Variante die aus- und eingehenden Daten gleichschnell empfangen und gesendet.
Server
Rechner, der Dienste in einem Netzwerk für Zugriffe bereitstellt. Ein anderer Rechner, der sogenannte Client, nimmt diese Dienste in Anspruch, indem er z. B. eine Internetseite anfordert.
Set-Top-Box
Gerät zum Empfang zusätzlicher Programme oder Dienste mit dem Fernseher: Bei einer Set-Top-Box kann es sich z. B. um einen Satellitenempfänger, einen Pay-TV Decoder, ein Empfangsgerät für digitales Fernsehen oder für Web-TV handeln. Um neben dem Programmempfang zusätzliche Anwendungen ausführen zu können, muss die Box über eine Softwareschnittstelle (API) verfügen. Moderne Set-Top-Boxen vereinen oft die Funktionen für Digital-TV und Pay-TV und dienen manchmal auch als digitaler Videorecorder.
SGML Standard Generalized Markup Language
(dt. Normierte Verallgemeinerte Auszeichungssprache) ist eine als ISO-Standard festgelegte Metasprache mit deren Hilfe wiederum unterschiedliche Auszeichnungssprachen für Dokumente definiert werden können. Bekannte auf SGML basierende Sprachentwicklungen sind zum Beispiel HTML oder XML.
Shareware
Vertriebskonzept, das Anfang der 90er Jahre eingeführt wurde. Dahinter steht der Gedanke, dass Kunden Software zunächst in Ruhe testen können, bevor sie sich zum Kauf entschließen. Falls nicht, soll die Software bitte restlos vom System gelöscht werden. Shareware darf i.d.R. frei verteilt werden und ist im ursprünglichen Sinn nicht funktionell eingeschränkt. Der Hersteller setzt dabei auf die Ehrlichkeit seiner Kunden, die Software zu bezahlen, wenn sie dauerhaft damit arbeiten wollen. Als Testzeitraum sind häufig 30 Tage festgelegt.
Signature (engl. „Unterschrift")
Ein Textblock, der an das Ende von E-Mails und Diskussionsbeiträgen gehängt wird und dort die Funktion als eine Art Stempel oder Markenzeichen erfüllt. Er enthält zwar Angaben zur Person des Absenders, allerdings bietet die normale Signatur keine Sicherheit, dass der Verfasser einer Mail derjenige ist, für den er sich ausgibt.
SIP (Session Initiation Protocol)
SIP ist ein standardisiertes Netzprotokoll für den Aufbau und die Steuerung von Kommunikationssitzungen (Sessions) zwischen zwei oder mehr Teilnehmern. SIP wird hauptsächlich in der IP Telefonie angewendet. In Aufbau und Design ähnelt das Protokoll stark dem http Protokoll, ist damit jedoch nicht kompatibel. Datenströme, die bei der Nutzung zustande kommen (wie z.B. Audioströme bei der IP-Telefonie) werden vom SIP-Protokoll quasi als „Nutzlast" transportiert, sind dabei jedoch nicht auf ein bestimmtes Format festgelegt. Deshalb wird das Protokoll auch häufig für die Vernetzung der Spieler bei Online-Spielen verwendet.
Sitemap
Sie stellt die hierarchische Struktur einer Website in Form einer Liste oder eines Diagramms dar und bietet dem Benutzer einen Überblick über sämtliche Inhalte des Angebots. Die Sitemap spielt auch eine wichtige Rolle bei der Auswertung der Seite durch Suchmaschinen, da von der Sitemap aus sämtliche Seiten einer Präsenz per Link erreichbar sind.
SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)
Protokollstandard zur Übertragung von E-Mails zwischen Mail-Servern im Internet. Das Versenden der E-Mails erfolgt über den SMTP-Server. Im Gegensatz zu POP3 oder IMAP Protokollen wird SMTP hauptsächlich zum Versenden und Weiterleiten von E-Mails verwendet.
Social Bookmarking
(engl. für "soziale Lesezeichen) steht für Internet-Lesezeichen (sog. Bookmarks), über die Nutzer bestimmte Seiten bzw. Artikel gemeinschaftlich Indexieren können. Konkret werden dabei Dienste wie z.B. Mister Wong, Linkarena, Oneview, etc. genutzt, die für Ihre Nutzer Bookmarklisten sammeln und verwalten. Über so genannte "Bookmarklets" die Seitenbetreiber auf seiner Seite einbinden können, werden Empfehlungen der Nutzer in deren Bookmark-Listen gesammelt.
Social Media
(engl. für Soziale Medien) zu deutsch meist „Soziale Netzwerke" genannt, sind Internetangebote, deren Nutzen und Bedeutung maßgeblich von der aktiven Teilnahme der Nutzerschaft abhängen. Dabei kann es sich z.B. um Erfahrungen mit und Bewertungen von Produkten handeln, Reiseberichte, Meinungen etc.. Im Zusammenhang mit den entstehenden Inhalten ist oft von „User-generated Content" (UGC) die Rede. Die dabei verwendeten Techniken werden auch unter dem Oberbegriff Web 2.0 zusammengefasst. Arbeiten alle Nutzer an einem gemeinsamen Projekt wie z.B. bei der Enzyklopädie Wikipedia der Fall, so spricht man auch von Crowdsourcing.
Social Networks
Blubb
Sourcecode
oder auch Quellcode ist der in einer Programmiersprache geschriebene für Menschen lesbare Programmcode einer Software. Bevor der Programmcode von einem Computer ausgeführt werden kann, muss er jedoch noch in Maschinensprache übersetzt (kompliert) werden.
Soziale Netzwerke
Siehe auch:
Spam
Unerwünschte E-Mails wie Werbung, Newsletter o. ä., die man nicht angefordert hat.
Sprachdialogsystem
(engl. Voice Portal), auch IVR-System (Interactive Voice Response) ist eine Anwendung
Spracherkennung
ist ein Verfahren zur automatischen Erfassung und Verarbeitung von Sprache. Dies geschieht über die Erkennung so genannter Keywords, die in der Anwendung mit Funktionen hinterlegt wurden. Je nach komplexität der Spracherkennung werden mitunter nicht nur Keywords sondern auch die Syntax erkannt.
Sprachportal
(engl. Voice Portal) ermöglicht eine teil- oder vollautomatisierte telefonische Dialogführung. Dies lässt sich über ein IVR-System realisieren.
Sprachsynthese
Blubb
SSL (Secure Socket Layer)
Siehe auch:
Standleitung
Feste Datenverbindung zwischen zwei Orten, die permanent aufrecht erhalten wird.
Streaming Media
Audio- oder Videodaten, die in „Echtzeit" wiedergegeben werden. Im Gegensatz zu Dateiformaten, die zum Abspielen erst vollständig geladen werden müssen, werden Streaming-Dateien bereits während der Übertragung wiedergegeben (z. B. im Internet). Dazu ist eine hohe Bandbreite erforderlich.
Suchmaschine
Das wichtigste Werkzeug zur Recherche im Internet. Anhand von Suchbegriffen durchsuchen die Suchmaschinen alle verfügbaren Seiten nach dem eingegebenen Suchbegriff. Um die richtigen Antworten zu einer Anfrage einzugrenzen, sollte man den Suchbegriff präzisieren. Dies gelingt mit der Verknüpfung mehrerer Schlagworte mit den Wörtern UND, ODER, UND NICHT.
Suffix
Siehe auch: