D - von Datenkompression bis DVD
DAM (Digital-Asset-Managment)
auch Media Assent Managment (MAM) genannt, betrifft die Ablage bzw. Speicherung und Verwaltung von digitalen Inhalten, wie Video/Audio-Daten, Grafiken und Texten. Normalerweise handelt es sich dabei um einen Bestandteil eines Redationssystems (oder Content Managment Systems). DAM hat den Vorteil, dass Medien auf sehr sinnvolle Weise archiviert und organisiert werden können. Dies schließt den Im- und Export von Dateien ebenso ein wie das Auffinden, Sichten und Kombinieren von Dateien.
DRM (Digital Rights Managment)
ist eine Bezeichnung für Verfahren, die eine Nutzung bestimmter Medien kontrollieren sollen, was deren Nutzung anbetrifft. Bei digitalen Film- und Tonformaten, Software oder anderen Dokumenten sollen vor allem Sicherheit gegen Verstöße gegen die Lizenzbedingungen z.B. durch Weitergabe von Kopien verhindern. Aus diesem Grund werden normalerweise verfügbare Funktionen verhindert. Durch mangelnde Flexibilität geraten DRM-Verfahren zunehmend in die Kritik, da sie die technische Kompatibilität von Produkten verschlechtern und weitere Nachteile für Verbraucher mit sich brachten. Käufer wollen sich nicht an wenige Anbieter binden, problematische Backups, höhere Komplexität und weitere Kosten durch Hardware/Verbrauch führten dazu, dass sich die DRM-Verfahren bisher nicht durchsetzen ließen.
Dateieendung
(im englischen „Extension) Der letzte Abschnitt in einem Dateinamen auch genannt „Suffix" oder „Dateierweiterung", der nach dem Punkt beginnt. Anhand der Endung, wie z.B. bei „.txt", „.doc", oder „.mp3" können Rückschlüsse auf das Dateiformat gezogen werden, ohne die Datei öffnen oder untersuchen zu müssen. Im Fall des Betriebssystems „Windows" werden Dateien anhand ihrer Endung bestimmten Anwendungen zugeordnet. Andere Betriebssysteme wie z.B. Unix oder Mac OS verfügen über zusätzliche Möglichkeiten Dateiformate bzw. deren Verwendungszweck zu erkennen.
Dateieerweiterung
Siehe auch:
Datenkompression
Verfahren zur Reduktion des Datenaufkommens bei datenintensiven Anwendungen, wie z. B. bei Bild-, Video-, Audioformaten. Komprimierte Daten lassen sich schneller versenden und nehmen weniger Platz auf Speichermedien ein (vgl. auch Codec). Je nach Verfahren können Qualitäts-Verluste mit der Kompression einhergehen.
Datenübertragungsrate
Geschwindigkeit, mit der eine bestimmte Datenmenge über ein Datennetz übertragen wird. Diese wird in Megabits pro Sekunde (MBit/s) angegeben.
Siehe auch:
Decoder (Dekodierer)
ist ein Konverter, der digitale oder analoge Signale in ein bestimmtes Zielformat umwandelt.
Decoder-Box
ist ein Gerät, das TV-Signale umwandelt (decodiert) und so den Empfang zusätzlicher Programme auf dem Fernseher möglich macht. Ein Decoder kann z. B. zum Empfang von Digital-TV (Digital-Decoder) oder von verschlüsselt ausgestrahlten Pay-TV Programmen dienen.
Siehe auch:
DeNIC
Deutsche Entsprechung zur InterNIC. Die Organisation regelt die Vergabe von Domain-Namen.
DFÜ (Datenfernübertragung)
Austausch von Daten zwischen zwei Rechnern mit großer räumlicher Distanz über das öffentliche Telefonnetz.
DNS (Domain Name System)
System zur Umwandlung von Domain-Namen in für den Computer lesbare IP-Adressen (vgl. Nameserver).
Digitale Unterschrift
Siehe auch:
Dialog-Design
Siehe auch:
Dial-Up
Verbindung zum Internet, die (im Gegensatz zur Standleitung) über eine Einwahl, wie z. B. per Telefonleitung, aufgebaut wird.
Digitaldecoder
Empfangsgerät für Digital-TV, oft auch als Settop-Box bezeichnet. Der Decoder wandelt das digitale Signal für die Wiedergabe auf dem Fernseher in analoge Informationen um.
Digital-TV
Weiterentwicklung der Fernsehtechnik, die über Verbesserungen der Empfangsqualität hinaus eine höhere Anzahl von Programmen empfangbar macht. Dabei wird ein analoges Signal mit Hilfe eines Kodiergerätes in digitale Zahlenwerte umgesetzt, die sich mit digitaler Elektronik bearbeiten, speichern oder übertragen lassen. Über ein digitales Empfangsgerät (vgl. Decoder, Settop-Box) werden diese wieder in analoge Informationen umwandelt und auf dem Fernseher dargestellt.
Disclaimer
Haftungsausschluss bei Internet-Angeboten (von engl. „to disclaim": verzichten, ablehnen, dementieren).
Download
Herunterladen von Daten bzw. Dateien von einem Webserver auf den Rechner des Users.
Downstream
Übertragung von Daten aus dem Internet zum User. Die Bandbreite im Downstream ist maßgeblich dafür, wie schnell der User z. B. auf eine Internet-Seite zugreifen oder E-Mails abrufen kann (vgl. dazu: Upstream).
DSA (Digital Signature Standard)
Standard in Netzwerken zur sicheren Identifizierung des Absenders einer Nachricht.
Siehe auch:
DSL (Digital Subscriber Line)
Verfahren zur breitbandigen Datenübertragung über die Telefonleitung, das speziell für die vorhandenen Kupferdoppeladern der Telefonverkabelungen im Ortsnetzbereich entwickelt wurde. Bei allen Varianten der DSL-Technologie (z. B. ADSL) ist die Übertragungskapazität von der Länge der Kabelstrecke abhängig.
DTMF-Signal
ist eine in der analogen Telefontechnik verwendete Wähltechnik, bei der durch Drücken der Tasten Wähltöne erzeugt werden. Diese Töne unterschiedlicher Frequenz können mit unterschiedlichen (sowie wechselnden) Funktionen belegt werden, so dass damit interaktive Telefondienste gesteuert werden können.
DV (Digital Video)
ist ein Sammelbegriff für den DV-Standard, der seit 1994 existiert. Unter diesen Standard fallen volgende Kassetenformate: DV, MiniDV, DVCAM, Digital8, DVCPro, DVCPro50, DVCProHD. Vorteil der digitalen Aufzeichnung lag in der Reduktion der Datenmenge auf nur 10% des bisherigen Speicherplatzes im Vergleich zur analogen Aufzeichnung auf Kassette. Möglich machte dies die Kompression mit einem Verfahren, dass dem Jpeg-Verfahren ähnlich ist. Die Datenrate des DV-Streams liegt bei etwas über 3 MByte/s, d.h. bei 10 Minuten fallen ca. 2 GB an Daten an. Die Bildauflösung von DV beträgt (im PAL-Format) 720 x 576 Bildpunkte (bzw. 720 x 480 für das NTSC-Farbsystem), wobei im PAL-Format 50 Halbbilder je Sekunde aufgezeichnet werden. Viele DV-Kameras verfügen jedoch über den sog. „Progressive Scan", bei dem 24 bzw. 25 Vollbilder aufgezeichnet werden.
DVB (Digital Video Broadcasting)
Ein standardisiertes Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten aus dem Bereich Fernsehen, Radio u. Mehrkanalton und zur Realisation von interaktiven Diensten, wie z.B. MHP, EPG, etc.. Je nach Übertragungsweg gibt es außerdem Unterarten, wie z.B. DVB-T (terrestrische Übertragung digitaler Fernsehsignale) u. DVB-H (Übertragung auf sog. "Handhelds", d.h. mobile Endgeräte).
DVD (Digital Versatile Disk)
Datenträger ähnlich der CD (Compact Disk), der aber bis zu 18 GigaByte Speichervermögen bietet. Die DVD dient als Speichermedium für große Datenmengen wie z. B. Spielfilme von mehreren Stunden. Zum Abspielen von DVDs ist ein DVD-Player erforderlich.