C - von Cache bis Cyberspace

Cache

Lokaler Zwischenspeicher für den Internet-Zugriff. Ist der Cache aktiviert, werden alle abgerufenen Dateien auf der Festplatte gespeichert und bei wiederholtem Zugriff von dort abgerufen. So können diese sehr viel schneller angezeigt werden, da die Daten nicht neu aus dem Netz geladen werden müssen.

In den Browser-Einstellungen kann man festlegen, wie lange die Dateien im Zwischenspeicher bleiben sollen. Bei häufig aktualisierten Seiten kann der Cache auch bewirken, dass eine ältere Version angezeigt wird. In diesem Fall sollte der Zwischenspeicher entleert oder ein kürzerer Aktualisierungsintervall eingestellt werden.

CATV-Netz (Cable Television)

Vorwiegend kabelgebundenes Breitbandnetz zur Übertragung und Verteilung von Hörfunk- und Fernsehsignalen von einer Kopfstelle zu den am Netz angeschlossenen Teilnehmern. CATV-Netze können für die Versorgung einzelner Wohngebiete bis hin zur Versorgung ganzer Großstädte oder Regionen eingesetzt werden.

Carrier

(engl. für „Träger") werden im Telekommunikationsbereich Unternehmen genannt, welche über eine Netz-Infrastruktur verfügen, über welche sie Dienste anbieten. Ebenfalls geläufig sind auch die Bezeichnungen „Netzbetreiber" oder „Telekommunikationsdiensteanbieter". Früher waren die Unternehmen durch ihre Infrastruktur auf bestimmte Dienstleistungen spezialisiert, wie z.B. Festnetz-Telefonie, Mobil-Telefonie oder Kabel-TV. Aufgrund der Konvergenz, die insbesondere dem Internetprotokoll zu verdanken ist, können Diensteanbieter mittlerweile auch andere Angebote realisieren, wie zum Beispiel Internetzugänge über das Kabelnetz oder über die Mobilfunknetze.

Chat (engl. plaudern)

Online-Kommunikation, bei der sich mehrere Teilnehmer in einem so genannten Chatroom schriftlich (über die Tastatur) unterhalten. Meist gibt es auch die Möglichkeit neue Räume zu eröffnen und/oder mit anderen Teilnehmern zu „flüstern", also ein Zweiergespräch zu führen.

Chrome (Google Chrome)

Seit September 2008 steht der Webbrowser Google Chrome von Google Inc. zur Verfügung, der das Konzept einer optischen und der prozesstechnischen Trennung innerhalb der Browser-Tabs verfolgt. Er basiert auf dem OpenSource Projekt Chromium (BSD-Lizenz). Bestätigt ist die Schnelligkeit und die effiziente Speicherverwaltung sowie die hohe Stabilität, da selbst ernsthafte Probleme beim Lesen der Website lediglich einen Tab betreffen.

Client/Server

Das Client/Server-Prinzip erlaubt es, Daten zentral auf einem Rechner zu lagern. Dabei ruft ein Client eine Dienstleistung ab, die der Server bereitstellt. Der Internet-Browser zum Beispiel, ruft als Client-Programm die WWW-Seiten beim Webserver ab.

CMS (Content Management System)

System zur Verwaltung und Administration von Inhalten elektronischer Dokumente, meist verwendet für die Publikation von Websites, das auf der Trennung von Inhalt und Design beruht. Content Management Systeme entstanden aus der Notwendigkeit, die wachsende Informationsmenge und Aktualisierungsfrequenz von Websites handhabbar zu machen. Damit benötigen Redakteure zudem anstatt Programmierkenntnisse nur die notwendigen Kenntnisse für den Umgang mit dem CMS. In der Regel arbeiten Redaktionssysteme browserbasiert. Es gibt proprietäre Redaktonssysteme ebenso wie solche auf Basis freier Software.

Beispiele für Redaktionssysteme sind z.B. Typo3, Drupal oder RedDot.

Codec

Standard für die Komprimierung von Video- oder Sound-Dateien (vgl. Datenkompression). Bei manchen Verfahren ist der Codec auch identisch mit dem Dateiformat, das auf einem entsprechenden Player wiedergegeben werden kann. Bekannte Codecs sind z. B. MPEG, Real oder WMP für Video und MP3, AIF oder WAV für Audio.

Compiler

Software, die den vom Programmierer erstellten Programm-Quellcode (z.B. in der Programmiersprache „C") in für das jeweilige System Zielprogramm u. somit in verständliche Anweisungen (wie z.B. „Assembler") umsetzt.

Communiy (Online Community)

bezeichnet eine Gemeinschaft, die sich im über das Internet treffen, zum Austausch von Wissen, Meinungen, Eindrücken, etc. auf einer entsprechend ausgelegten Seiten, die auch als Social Media bezeichnet werden.

Content

(engl. für Inhalt, Gehalt) steht für Inhalte jeglicher Art im Internet, im Gegensatz zu allem was mit der bereitstellenden Infrastruktur im Netz zu tun hat. Werden Inhalte von den Nutzern selbst erstellt, spricht man von User Generated Content.

Content-Provider

Lieferant bzw. Bereitsteller von Inhalten für Internet-Seiten oder -Dienste. Dies können sowohl selbst produzierte Inhalte sein, als auch Angebote, die wiederum von anderen Lieferanten angeliefert und lediglich vermittelt werden.

Cookie (Plätzchen)

Kleine Textdatei, die beim Zugriff auf manche Internet-Seiten vom Web-Server auf die Festplatte des Users übertragen wird. Der Anbieter kann darin bestimmte Informationen ablegen, wie z. B. zum Besuch der Seite, zum verwendeten Browser oder den getätigten Eingaben. Für den User hat das den Vorteil, dass er persönliche Eingaben beim erneuten Besuch der Seite nicht wiederholen muss. Viele User sehen darin aber auch einen Verlust ihrer Anonymität. Zum Beispiel kann der Anbieter so die Surfgewohnheiten des Users erfassen und ein Profil erstellen, dass zu Werbezwecken genutzt wird. Ob Cookies grundsätzlich abgelehnt, zugelassen oder nur auf Bestätigung zugelassen werden sollen, kann in den Browser-Einstellungen festgelegt werden.

CPU (Central Processing Unit)

bezeichnet den Hauptprozessor eines Computers. Als zentrale Verarbeitungseinheit ist die CPU dafür verantwortlich ein Programm auszuführen. Der Begriff wird oft auch in Verbindung mit Lizenzen (z.B. für Software) verwendet, da diese pro CPU, d.h. pro genutzter Rechner-Einheit vergeben werden. Allerdings verfügen viele Rechner mittlerweile über mehrere CPUs oder so genannte „Doppel- oder Quadkerne". Dabei geht der Trend mittlerweile zum 8-fach Kern.

Crawler

Ein Programm, das Internetseiten automatisch nach Schlagworten absucht und diese z. B. für die Indexierung von Seiten für Suchmaschinen sammelt. (auch „Spider" oder „Robot".)

Content-Syndication

steht für die Aufbereitung und Nutzung von Inhalten für eine Mehrfachverwendung auf verschiedenen Websites. Damit können Anbieter (wie z.B. Nachrichtenagenturen) ihre redaktionellen Inhalte auch anderen Websites zur Verwendung anbieten. Diese werden dann als RSS oder XML Dienst automatisch bereitgestellt.

CRM (Customer Relationship Managment)

(engl. für „Kundenbeziehungsmanagment" oder „Kundenpflege") steht für die Organisation, Verwaltung und Pflege der Beziehung zwischen Dienstleistern und Kunden als Teil des Marketings. Neben standardisierten und individuellen Kommunikationsprozessen beschäftigt sich das CRM auch mit der Erfassung statistischer Daten, ihrer Auswertung und der Optimierung bestehender CRM-Prozesse.

CTI (Computer Telephony Integration)

(engl. für „Rechner-Telefon-Integration") steht für die Integration von Telefonfunktionen und Telefoniemerkmalen in Computer-Anwendungen.

Anhand von CTI können Telefongespräche aus Computerprogrammen heraus initiiert oder anhand zusätzlicher hinterlegter Daten unterstützt werden. Letzteres geschieht anhand der Anruferidentifikation, bei der ein passender Kundendatensatz ermittelt und auf dem Bildschirm des bearbeitenden Mitarbeiters angezeigt wird.

Cyberspace (engl. virtueller Raum)

Künstlicher, Computer-erzeugter Erlebnisraum. Der Begriff wurde durch den Science-Fiction-Roman „Neuromancer" von William Gibson geprägt.