Barrierefreiheit
Die wichtigste Voraussetzung für eine optimale Zugänglichkeit einer Website ist geeigneter Quellcode. Wenn die Website nach den Webstandards des World Wide Web Consortiums (W3C) erstellt wurde, ist die wichtigste Voraussetzung schon erfüllt: die strikte Trennung zwischen Layout und Inhalten. Darüber hinaus wird auf alle Techniken verzichtet, die Inhalte der Website für Screenreader unzugänglich machen (wie z.B. Flash). Aufbauend auf einer klaren Struktur und Logik werden die Inhalte der Seite zusätzlich ausgezeichnet, so dass genügend Zusatzinformationen verfügbar sind, um die Seitenelemente akustisch zu repräsentieren.
Richtlinien für Barrierefreiheit
Vom W3C-Konsortium wurde die Web Accessibility Initiative (WAI) gegründet, die 1999 den ersten international anerkannten Standard „Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 1.0“ veröffentlichte. 2008 folgte die aktuelle Version des Standards "WCAG 2.0", der mit unterschiedlichen Prioritäten (A, AA, AAA) versehen wurde. zu berücksichtigen sind:
- Klare Strukturierung des Dokuments mit Überschriften und Listen. Das Layout erfolgt nach Möglichkeit mit CSS.
- Zu multimedialen Angeboten existieren textliche Alternativen und Untertitel sowie Transkriptionen für Audios und Audiodeskriptionen für Videos.
- Diagramme werden im Text oder durch Verwendung des longdesc-Attributs beschrieben.
- Frames besitzen aussagekräftige name-Attribute. Und das noframes-Element wird genutzt.
- Tabellen sind möglichst Zeile für Zeile lesbar. Ihr Inhalt wird auch zusammengefasst beschrieben.
- Verwendung benutzerseitiger Imagemaps
- Skripte, Applets etc. sind barrierefrei, oder es existieren barrierefreie Alternativen.
- Tabellen werden nur für die Darstellung von Daten verwendet.
Quelle Wikipedia "Web Content Accessibility Guidelines"
Wir erstellen Websites von vornherein so, dass sie bereits die meisten WCAG-Empfehlungen erfüllen. Damit ist schon ein hohes Maß an Barrierefreiheit erreicht. Der weitergehende Grad der Optimierung hängt jedoch auch vom Projekt selbst ab und von der Priorität, der das Angebot unterstellt wird. Je nachdem, wie text- oder bildlastig ein Website-Angebot ist, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Barrierefreiheit zu realisieren.